Wenn ihr schon Mal mit Yoga praktiziert habt, ist euch vielleicht aufgefallen, dass viele Asanas ( Körperstellung) nach Tieren benannt sind. Der herabschauende Hund oder die Kobra gehören zu den bekanntesten. Ausser dem Baum (hallo, ein Baum für alle….) sind die Pflanzen recht untervertreten. Und ich finde, es ist Zeit dem ein wenig entgegen zu wirken. Der Farn ist dafür der ideale Kandidat.
Die Inneren Werte des Farns…
Der Farn ist einer der ältesten Pflanzen und soll schon vor 200-400 Millionen Jahren die Erde besiedelt haben. Ihm wurde früher eine heilende, magische und glücksbringende Wirkung zugesagt, weil seine Vermehrung über die Sporen nicht erklärt werden konnte. Er wurde am blossen Körper getragen um vor Verfluchungen Hexerei und bösen Geistern zu schützen.
Heutzutage wird der Farn in der Medizin eingesetzt um Würmer und Parasiten im Darm zu bekämpfen. In der Pflanzenheilkunde dient der Farn zur Behandlung von Rheuma, Gicht, Krampfadern, Wadenkrämpfe, Hauterkrankungen, Verdauungstörungen, Husten und Verbrennungen. Im Kissenbezug eingenähte trockene Farnblätter, sollen gegen Rheuma und Gicht helfen.
Sogar im Garten kann der Farn eingesetzt werden um Schnecken fern zu halten.
Beim Räuchern von Farn werden:
- Räume und Orte auf verschiedenen Ebenen geklärt,
- wir mit unserer Urkraft und Urgeschichte verbunden,
- geerdet,
- geschützt und uns Engergie geschenkt.
Vorsicht beim Räuchern da Farne zum Teil toxisch sind. Fenster öffnen und nicht zu viel auf einmal räuchern.
Wie sich der Farn entfaltet
Diesen Frühling fand ich es extrem spannend die Pflanzen zu beobachten, wie sie sich in ihrer vollen Pracht entfalten. Besonders interessant fand ich die Farne. Vielleicht ist es euch auch schon aufgefallen, der Farn ist entweder zusammengerollt wie eine Haribo Lakritz Schnecke oder wirr verknotet. Langsam und sachte rollt oder entknotet er sich und breitet seine einzelnen Blätter aus.




Schon faszinierend der Farn in seine ganze Pracht kommt.
Und nun zur Farn Asana
Genau wie sich der Farn im Frühling aufrichtet, kann die Farn Asana ausgeführt werden. Wichtig ist die Übung langsam und achtsam auszuführen. Eine Anleitung:
- Mit gestreckten Beinen den Oberkörper vorüber hängen lassen
- Die Handflächen eindrehen und zu den Schlüsselbeinen bringen
- Wirbel um Wirbel langsam aufrollen
- Bevor der Kopf aufgerichtet wird die Arme langsam und gleichmässig ausbreiten
- Und wer noch mehr möchte… Den Kopf langsam in den Nacken legen, den Brustkorb wölben und die ausgestreckten Arme weit nach hinten bringen
Die Übung kann so oft wiederholt werden wie euch danach ist. Ich habe die Übung ein paar Mal gemacht und finde sie sehr schön um das Herz zu öffnen.

Und wer immer noch nicht genug hat, kann eine chaotischere Aufrichtung versuchen. Vielleicht wie dieser Farn;)

1 Kommentar
Anna · 21. Mai 2021 um 14:58
Liebe Tanja,
vielen Dank für den tollen Impuls! Hab die Asana gleich mal als Inspiration für eine kleine Schreibtischpause genutzt – superschön!
Liebe Grüße
Anna